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Face to Face: im Gespräch mit Petra Sammer

In meinem Buch Face to Face geht es um Facebook. Das dürfte jetzt keine große Überraschung mehr sein. Wie ist Facebook aufgebaut, welche Möglichkeiten bietet mir das Netzwerk um die Zielgruppe zu erreichen, welche Hebel und Mechaniken muss/kann ich anwenden, damit ich meine Ziele auch wirklich erreiche? Ja, all das kann man darin nachlesen. Ein entscheidender Faktor, ob eine Idee aber tatsächlich zum Renner wird, hängt aber nicht (nur) von der Verwendung der richtigen Hebel ab. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat die Geschichte einer Idee selbst und wie diese an den User rangetragen wird. Und plötzlich ist es fast schon egal, ob wir uns nun in Facebook, in Youtube oder wo auch immer befinden. Eine gute Idee findet (zur Not) auch ihren eigenen Weg um erzählt zu werden. Tumblr beweist uns das mit seinen Mini-Meme nicht selten täglich. Es muss also erst einmal die Motivation geschaffen werden, um den Weitererzählen einen tatsächlichen Grund zu geben – danach folgt der Nährboden, der diesen Grund weiterträgt. Und genau da liegt auch der Hund begraben: wie erzähle ich beispielsweise einen Produktlaunch, eine Neueröffnung oder ein anderes Markenanliegen so spannend, dass es auch tatsächlich die Kunden und dessen Freunde interessiert? Auch wenn das Thema Storytelling eigentlich eher ein alter Wein in neuen Schläuchen darstellt, scheint es mir wichtiger und aktueller denn je. Denn heutzutage kann jeder Meldungen produzieren und transportieren – zum Nachteil der vollgestopften Newsfeeds, Streams und anderen Posting-Autobahnen.

Die Zeiten der pumpen Facebook-Contests (“Lade ein Bild hoch und gewinne einen Schlüsselanhänger.”) sind vorbei. Die User sind in den letzten zwei, drei, vier Jahren überschüttet worden mit solchen und/oder ähnlichen Aktionen und werden zunehmend wählerisch was die Vergabe ihrer Klicks, Likes, Shares, Kommentare und anderer Interaktionen betrifft. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass einen Facebooker täglich über 285 Meldung im Newsfeed anspringen und  weitere 1.500 er schon gar nicht mehr registriert! Um einen User  relevant mit einer Kampagneidee anzusprechen braucht es daher mehr als nur das richtige Posting oder gut ausgefeilten Facebook Ad. Die Geschichte braucht einen echten Grund um überhaupt erzählt zu werden (viele Facebook Contests würde ohne die Anpreisung von Gewinnen gar nicht erst funktionieren, da kein anderer, echter Grund gegeben ist, bei der Aktion mitzumachen), sie braucht Helden die einen bestimmten Konflikt meistern müssen und sie braucht natürlich auch Emotionen, die über die unterschiedlichen Wege weitergetragen werden können. Eine gute Kampagne muss also eine User packen und nicht mehr loslassen – wie ein Blockbuster (der über alle modernen Devices empfangbar ist)!

#Storytelling von Petra Sammer erzählt

Wer jetzt aufmerksam mitgelesen hat, hat die fünf wesentlichen Faktoren des Storytellings schon registriert. Um diese Bestandteil geht es auch in dem Gespräch, dass ich mit Petra Sammer zu meinem Buch geführt habe. Sie ist Chief Creative Officer und Partner bei Ketchum Pleon und die Expertin für das Erzählen von Markengeschichten, kurz: für das Storytelling. Das komplette Gespräch zu diesem Thema könnt ihr euch hier anhören: http://f2f-buch.de/interview_sammer.mp3  

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Petra für dieses Gespräch und ihre Zeit.

Über Feedback zu dem Gespräch und/oder zu Face to Face – Handbuch Facebook Marketing generell freue ich mich wie immer auf facebook.com/buch.facetoface auf Amazon oder wo auch immer …